Dort hast du die Möglichkeit, einen Bachelor in Betriebsökonomie oder in International Business zu machen. Beachte aber, dass die Zulassungsbedingungen an Fachhochschulen unterschiedlich sind. Höhere Fachschule (HF)Eine weitere Möglichkeit ist der Besuch einer Höheren Fachschule. Mit deiner Arbeit als Kaufmann/-frau EFZ Handel sorgst du dafür, dass die Menschen die Produkte bekommen, die sie brauchen und wollen. Du trägst dazu bei, dass der Handel in der Schweiz funktioniert und die Wirtschaft am Laufen bleibt.
Säule: Erweiterung und Vertiefung der Wirtschaftsabkommen
Leonard Read hat im Jahr 1958 mit seinem Text «I, pencil» anhand eines alltäglichen Produktes wie dem Bleistift die Funktion der Marktwirtschaft als Koordinationsmechanismus für die Arbeitsteilung und Spezialisierung eindrücklich hervorgehoben. Alliance Sud setzt sich dafür ein, dass die Freihandels- und Investitionsschutzabkommen der Schweiz den benachteiligten Bevölkerungsgruppen im Globalen Süden nicht schaden. Auch sie mussten weitreichende Zugeständnisse machen und zusätzliche Investitionen in den USA versprechen.
- Und sechstens sollte sich die Schweiz noch stärker als Technologiehub positionieren.
- Die Bedeutung tarifärer Handelshemmnisse für den Welthandel hat über die letzten zwei Jahrzehnte stark abgenommen (Ghodsi et al. 2017).
- Innerhalb dieser neu implementierten, nicht-tarifären Massnahmen werden Subventionen und exportbezogene Massnahmen am häufigsten angewendet (Global Trade Alert 2019).
- Es existieren diverse Hebel, die eine Teil-Liberalisierung des Agrarsektors ermöglichen.
- Die Massnahme hat zur Folge, dass Akteure aus dem EU-Raum an der Schweizer Börse keine Wertpapiere mehr handeln können, wenn diese auch an europäischen Börsen gehandelt werden.
Vom Rückgang der Zölle …
Wir befinden uns in einer Phase der Globalisierung, die durch eine steigende Bedeutung von Dienstleistungen, Investitionen und Arbeitsmigration sowie stark integrierte Wertschöpfungsketten gekennzeichnet ist (vgl. Kapitel 1-3). Diese strukturellen Veränderungen führen dazu, dass gerade kleinere, durch die Aussenwirtschaft geprägte Länder ihre beeinflussbaren Politikbereiche anpassen müssen, um wirtschaftlich weiterhin erfolgreich zu sein. Das Erfolgsrezept für die Schweiz liegt darin, sich gleichermassen auf drei verschiedene Säulen zu fokussieren. Die statistische Erfassung des Dienstleistungshandels ist deutlich schwieriger als diejenige des Warenhandels.
Die Mär vom weitestgehend freien Handel
Zunächst durch eine schrittweise Ausdehnung der Anzahl Tage der Dienstleistungsfreiheit gegenüber der EU im Rahmen der «Entsendung» geschehen (Dümmler und Kienast 2016). Heute muss die Erbringung von Dienstleistungen im Umfang von mehr als acht Tagen pro Jahr in der Schweiz gemeldet werden. Überschreiten die Arbeitseinsätze 90 Arbeitstage, muss gar eine Bewilligung eingeholt werden. Für einzelne Branchen wie dem Baugewerbe, Reinigung, Hotellerie und Gastgewerbe muss der Einsatz bereits vom ersten Tag an gemeldet werden. Zudem gilt üblicherweise eine Voranmeldefrist von mindestens acht Tagen, was die Flexibilität der Unternehmen stark einschränkt. Jahrhundert haben sich Adam Smith in seinem Buch «The Wealth of Nations» und wenig später David Ricardo in seiner Theorie der «komparativen Kostenvorteile» mit der Bedeutung der Arbeitsteilung und Spezialisierung für den Wohlstand auseinandergesetzt.
Innerhalb dieser neu implementierten, nicht-tarifären Massnahmen werden Subventionen und exportbezogene Massnahmen am häufigsten angewendet (Global Trade Alert 2019). Ein prominentes Beispiel ist die Börsenäquivalenz, welche von der EU lange als Druckmittel für eine rasche Einigung bei den Verhandlungen um das Rahmenabkommen eingesetzt wurde. Juli 2019 der Schweiz die Gewährung der Börsenäquivalenz nicht verlängert hat, obwohl die Schweiz die Äquivalenzkriterienrechtlich und technisch erfüllt. Die Massnahme hat zur Folge, dass Akteure aus dem EU-Raum an der Schweizer Börse keine Wertpapiere mehr handeln können, wenn diese auch an europäischen Börsen gehandelt werden. https://ch.arbivex.com/ Während der Anteil des Warenhandels am BIP seit 2010 um 2 Prozentpunkte nachgelassen hat, ist der Anteil des Dienstleistungshandels im gleichen Zeitraum um 5 Prozentpunkte gestiegen. Sein jährliches Wachstum betrug zwischen 2010 und 2018 im Durchschnitt 3,7%, und war damit mehr als zwei Mal so hoch wie dasjenige des BIP, und beinahe drei Mal so hoch wie dasjenige des Warenhandelsvolumens.
Die Diversifikation der Schweizer Handelsströme steigt
Damit dies geschehen kann, muss jedoch zuerst der Fortbestand der Bilateralen gesichert werden. Falls zwei Handelspartner ihre jeweilige nationale Gesetzgebung für das Inverkehrbringen eines Produktes als gleichwertig anerkennen, reicht eine einzige Konformitätsbewertung aus. So besteht heute etwa Äquivalenz der rechtlichen und technischen Vorschriften zwischen der Schweiz und der EU in den Bereichen Maschinen, medizinische Geräte, Motorfahrzeuge und elektrische Apparate. Medtech-Produzenten müssten dann gegenüber heute neu zwei Konformitätsbewertungen erlangen, um ihre Produkte sowohl im Schweizer wie auch im EU-Binnenmarkt in Verkehr zu bringen. Zu einer globalen Wertschöpfungskette zählen alle Inputs und Aktivitäten, die zur Erstellung eines Produktes oder einer Dienstleistung benötigt werden. Der Handel mit Bananen ist ein Beispiel für eine wenig komplexe Wertschöpfungskette.
Insbesondere ab der Jahrtausendwende bis zur Finanzkrise weist es ein deutlich stärkeres Wachstum auf als die globale Wirtschaftsleistung (vgl. Abbildung 1). Sinkende Kommunikations- und Logistikkosten sowie die Gründung und Erweiterung grosser Binnenmärkte (z.B. EU) führten zu einem höheren Austausch über nationale und kontinentale Grenzen hinweg (ECB 2016). Durch die Einbettung vieler aufstrebender Volkswirtschaften in internationale Wertschöpfungsketten (vgl. Box 1) konnte das weltweite Wohlstandsgefälle zwischen den Ländern reduziert werden (Weltbank 2019a). Die Bedeutung tarifärer Handelshemmnisse für den Welthandel hat über die letzten zwei Jahrzehnte stark abgenommen (Ghodsi et al. 2017). Entscheidenden Anteil daran hatten die Handelsrunden des GATT (General Agreement on Tariffs and Trade) bzw. Diese Verhandlungen führten nicht nur zu einem sinkenden Zollniveau, sondern auch zu einer massiven Ausdehnung des Geltungsbereichs, da sich immer mehr Länder dem GATT bzw.
Im Warenhandel haben die Staaten aufgrund der Erhebung von Zöllen entsprechende Systeme entwickelt, die eine relativ genaue Erfassung der gehandelten Volumina ermöglichen. Dienstleistungen hingegen passieren nicht im physischen Sinne die Grenzen, weshalb sie meist durch Umfragen bei Unternehmen oder durch Zahlungsmeldungen erfasst werden müssen. Diesen wiederum mangelt es oft an Repräsentativität und Vollständigkeit (Breinlich 2018). Die Verlässlichkeit der Daten zum Dienstleistungshandel ist somit deutlich geringer als derjenigen zum Warenhandel. Zusätzlich zur reinen Dienstleistungserbringung ist auch die Bedeutung von Dienstleistungen für die Herstellung von physischen Produkten zentral, auch wenn das auf den ersten Blick nicht immer erkennbar ist.







